Tacho Reparatur, Kombiinstrument defekt,
Pixelfehler Reparatur, Tacho einstellen

Tachojustierung -Tacho einstellen - Tacho Service-
Wir stellen ihren Gebrauchten Tacho auf die Richtigen Kilometer ein, das machen wir nur bei Austausch Tachos um den Richtigen bzw. Originalen Stand wieder herzustellen. 

Tacho-Check
Wir haben die Möglichkeiten, durch Überprüfung sämtlicher Steuergeräte, wie z.B. Motorsteuergerät, EWS, Airbagmodul, Serviceintervalle und andere, ggfs. die wahre Laufleistung oder Betriebsstunden des Kraftfahrzeuges zu ermitteln.

Diverse Ausfälle im Kombiinstrument bis hin zum Totalausfall, der Tacho funktioniert nicht mehr.

Insbesondere bei Kälte fällt der Tacho von Zeit zu Zeit komplett aus, die Zeiger springen, bewegen sich kaum oder unkontrolliert.

Die Anzeigen funktionieren nicht richtig. Die Tacho beleuchtung flackert, ist abgedunkelt oder fällt komplett aus. Ab und an ist auch die Wegfahrsperre betroffen. Unter Umständen werden auch Warnmeldungen ausgegeben und die Beleuchtung des Kombiinstrumentes fällt zeitweilig aus oder blinkt unregelmäßig.

Die Zeiger der Analoganzeigen springen, bewegen sich unkontrolliert, überhaupt nicht mehr oder zeigen falsche Werte an.

Kombiinstrument / Tacho Reparatur

Diverse Fehlfunktionen

  • Analogenanzeigen - Reparatur
  • Display / Pixelfehler
  • Tacho Beleuchtung
  • Komplettausfall
  • Startprobleme (Wegfahrsperre)
  • Geschwindigkeitsanzeige
  • Drehzahlmesser
  • Tankuhr
  • Temperaturanzeige 

Pixelfehler der Digitalanzeigen / Tacho Display defekt

Pixelfehler im Tacho Display, das Display des Kombiinstrumentes ist defekt, es fehlen einzelne Pixel oder ganze Zeilen und Bereiche.

Es kann auch vorkommen, dass ein fehlerhaftes Display abdunkelt oder verblasst. Hierdurch lassen sich Anzeigen wie der Kilometerstand, die Uhrzeit oder die Temperaturanzeige nicht mehr erkennen.

Display-Fehler bzw. Pixelfehler verursachen bei manchen Fahrzeugmodellen dass das Fahrzeug nicht mehr startet. 

Austausch von  Tacho, Kombiinstrumenten

Wenn sich das Kombiinstrument nicht mehr reparieren lässt, tauschen wir das defekte Kombiinstrument aus. Hierbei fragen Sie bitte vorerst nach der Verfügbarkeit von passenden Kombiinstrumenten. 

Ausfall der  Tacho Kilometerstandsanzeige / MFA-Display

Die Anzeige des Kilometerstandes oder der MFA des Bordcomputers ist defekt. Das Display ist verblasst und abgedunkelt. Die LED-Anzeige lässt sich nicht mehr richtig erkennen.

Es treten Pixelfehler im Tacho bzw. Display auf, einzelne Striche oder ganze Zeilen der Anzeige sind nicht mehr lesbar, bis hin zum Komplettausfall des Displays. Kilometerstand, Temperatur, Uhrzeit oder andere Informationen des Bordcomputers lassen sich nicht mehr ablesen.

Tacho 

Ein Tacho von altgriechisch ταχύς tachýs „schnell“ und μέτρον métron „Maß, Maßstab“ ist ein Gerät zur Messung und Darstellung der Geschwindigkeit eines Landfahrzeugs. Üblicherweise erfolgt eine analoge Anzeige auf einer Skala durch die „Tachonadel“ Zeigertachometer. In seltenen Fällen wird eine – ebenfalls analoge – Balkenanzeige Walzen Tacho oder die digitale Darstellung mittels Ziffernanzeige Digital Tacho oder einer Balkenanzeige durch ein LC-Display verwendet. Werden die Werte aufgezeichnet, spricht man von einem Tachographen oder Fahrtenschreiber. Stammt das Geschwindigkeitssignal aus einem Rechner, an den womöglich mehrere Geschwindigkeitssensoren angeschlossen sind, heißt der sichtbare Teil fachsprachlich Anzeiger. Der Gesetzgeber bezeichnet das Ganze als „Geschwindigkeitsmessgerät“, den Teil, der die Anzeige enthält, als „Geschwindigkeitsmesser“. Meist ist mit dem Tacho auch der Kilometerzähler (Odometer) verbunden, da sie einen gemeinsamen Antrieb haben.  

Geschichte und Funktionsprinzipien Tacho:

Die meisten Tacho Meter sind vom Mesprinzip her eigentlich Drehzahlmesser. Die ersten, rein mechanischen Drehzahlmesser beruhten auf der Zentrifugalkraft. Als Erfinder gilt der deutsche Maschinenbauingenieur Diedrich Uhlhorn, der dies 1817 zuerst für Textilmaschinen benutzte. Ab 1844 wurde dieses Mesprinzip auf Lokomotiven eingesetzt. 

Beim 1888 von dem Kroaten Josip Belušić unter dem Namen »Velocimeter« patentierten Wirbelstrom-Tachometer dreht sich ein Dauermagnet  und erzeugt in einer davor angebrachten Metallscheibe oder Glocke aus Aluminium  Wirbelströme. Die zusätzliche Feldenergie der Wirbelströme würde vermieden, wenn die drehbar gelagerte Scheibe mitrotieren würde. Daran wird sie aber durch eine Rückstellfeder gehindert. Das Magnetfeld steigt linear mit der Geschwindigkeit, die Feldenergie quadratisch, die Kraftwirkung als deren Ableitung wieder linear, ebenso wie die Rückstellkraft der Feder mit ihrer Winkelauslenkung. Damit ist die Auslenkung der mit einem Zeiger versehenen Scheibe proportional zur Drehzahl. Der Zeiger ist mit einer kalibrierten Skala hinterlegt . Das verwendete Magnetmaterial hat eine hohe Curie-Temperatur, um den Temperaturgang des Messfehlers klein zu halten. 

1902 entwickelte der deutscher Erfinder Otto Schulze den Wirbelstrom-Tacho Meter, eine Konstruktion für Straßenfahrzeuge. Dabei setzte Schulze auf eine biegsame Welle (Tacho Welle), mit der die Drehzahl des Rades oder des Getriebes zum Tacho übertragen wird und dort einen Magneten in eine Rotationsbewegung versetzte. Diese Tacho Welle war anfällig für Verschleiß und verursachte bei zu großer Reibung durch Ruckeln eine unruhige Anzeige. Bei langen Übertragungswegen, etwa in Schienenfahrzeugen, wurde statt der Tacho Welle ein Drehmelder eingesetzt. Der Drehmeldeempfänger am Ende der elektrischen Verbindung saß im Anzeiger und trieb dort einen Wirbelstromtachometer an. Einfacher war, die Wechselspannung eines Tacho Generators gleichzurichten und die – bei geringer Drehzahl allerdings wellige – Gleichspannung mit einem Drehspulinstrument anzuzeigen.

Inkrementalgeber erzeugen eine geschwindigkeitsproportionale Frequenz, die mit einer Analogschaltung in eine Spannung umgesetzt werden kann. Erstes Serienfahrzeug mit einem derartigen System war der Porsche 911 Turbo. Der Geber im Ausgleichsgetriebe bestand aus einem magnetischen Polrad und einem Reedkontakt. Moderne Autos haben Geber an jedem Rad (für ABS, ASR, ESP, Navi), deren Frequenz mit einem Mikrocontroller erfasst wird. Primäres Messergebnis ist dabei die Anzahl von Impulsen innerhalb eines bestimmten Messintervalls oder besser die Periodendauer zwischen Signalflanken. 

Auch die Anzeigen haben sich gewandelt. Zeiger werden über einen weit größeren Winkel völlig linear und temperaturunabhängig von einem Schrittmotor bewegt oder auf einem Display simuliert, oft in Verbindung mit diversen anderen Anzeigen, siehe Kombiinstrument und Multifunction-Display. Bei anderen Varianten legt man gerade Wert darauf, dass bestimmte wichtige Geschwindigkeitsbereiche gespreizt dargestellt werden, damit der Fahrer sie präziser ablesen kann. Oft wird die Geschwindigkeit heute auch als Zahlenwert angezeigt, vor allem in Head-up-Displays Tacho.

Funktion eines Analogen Tachometer bzw. Tacho:

Der Drehmagnet-Tacho Meter soll die Geschwindigkeit messen, indem er die Drehbewegung einer biegsamen Welle auf die permanente Anzeige einer Tacho Nadel überträgt. Dabei soll der Ausschlag der Nadel gegen eine Feder entsprechend der Drehzahl der Tacho Welle steigen. 

Die vom Getriebe-Ausgang kommende biegsame Tacho Welle ist mit einem kleinen Stabmagneten verbunden. Er ist in der Zeichnung oben an seinen Farben Rot für Nordpol und Grün für Südpol zu erkennen. Er dreht sich in einer ebenfalls drehbar gelagerten Trommel aus Aluminium. Nach der Regel von Lenz (1834) induziert der rotierende Magnet in die Aluminiumtrommel Wirbelströme, die mit steigender Drehzahl stärker werden. Der Stabmagnet versucht also, seine Drehbewegung auf die Alu-Trommel zu übertragen, umso mehr, je schneller er dreht. So wird die Trommel gegen eine Feder am Ende der Welle mit steigender Drehzahl der Tacho Welle gedreht. Das wiederum verstärkt den Ausschlag der ebenfalls mit der Alutrommel verbundenen Tacho Nadel. Die entsprechende Geschwindigkeit wird angezeigt.